XVIII – Der Mond

Kurz Bedeutung:

Intuition, Gefühl, Schein, Anziehung, Verführung, Einbildung, Blendung, Abhängigkeit

Ich betrachte meine Wahrheit. Ich nehme auch meine dunkle Seite an und weiß, dass ich durch sie ins Licht komme.

Am nächtlichen Himmel leuchtet der Mond zwischen zwei Türmen. Ein Krebs erhebt sich aus dem See. Er symbolisiert die niedrigen Triebkräfte des Menschen. Ein gewundener und immer schmaler werdender Weg führt ins Licht, doch er ist mühsam und gefährlich. Er wird von einem Hund und einem Wolf bewacht. Während der Hund für die freundlichen und hilfreichen Kräfte der Instinkte steht, verkörpert der Wolf deren gefährliche und vernichtende Seite. Das Blau des Himmels und des Wassers, das alle anderen Farben überstrahlt, steht für die Kraft des Glaubens und der Liebe, die aus der Welt des Zweifels und des Scheins herausführen kann.

Der Mond symbolisiert Schein und Täuschung, Anziehung und Magie, Rhythmus und Vergänglichkeit. Letzten Endes steht der Mond für unser irdisches Leben mit all seiner Schönheit und genauso mit der Abscheulichkeit. Wie Krebs und Hund sind wir fasziniert oder voller Angstgefühle; und in Wirklichkeit ist alles nur ein Schein, eine Illusion. Die Wahrheit, die wirkliche Wirklichkeit, bleibt immer verborgen.

Deutung als Tageskarte:

Der materielle Fluss folgt dem Mond, nimmt also zu und ab. Je mehr Sie haben, desto mehr werden Sie immer wieder verlieren.

Bedeutung als Beziehungskarte:

Liebe ist ein Wunder, aber Liebe ist auch eine Illusion. Im Lichte der Karte des Mondes verstehen Sie, dass beides gleich ist, und Sie nie wissen, was gerade Ihre Gefühle sind.

Bedeutung als Berufskarte:

Wenn Sie sich schon abplagen müssen mit dieser irdischen Aufgabe, dann vergessen Sie wenigstens das Lächeln nicht. Es ist alles ein wechselhaftes Verhalten, ein wunderhübscher Schein.

 

  • Was this card helpful ?
  • yes   no
Tarotkarte
0% of our readers found this card helpful (based on 0 votes, 0 yes and 0 no).